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DFG startet Internet-Videoportal zur Exzellenzinitiative - Neues Multimedia-Angebot macht Spitzenforschung in Deutschland für breite Öffentlichkeit erlebbar
Posted February 03 2009
Spitzenforschung in Deutschland multimedial erlebbar machen - das ist das Anliegen des neuen Internet-Videoportals zur Exzellenzinitiative, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am Montag, dem 19. Januar 2009, startet.

Unter www.exzellenz-initiative.de und www.excellence-initiative.com werden darin die in der Exzellenzinitiative geförderten Einrichtungen an den deutschen Hochschulen mit jeweils einem Kurzfilm, aktuellen Dokumenten und Hintergrundinformationen präsentiert. Das in Deutsch und Englisch eingerichtete Portal richtet sich an die breite Öffentlichkeit im In- und Ausland und ist das bislang größte Projekt zur öffentlichen Darstellung der Exzellenzinitiative, mit der Politik und Wissenschaft gemeinsam herausragende Forschungsprojekte und -einrichtungen fördern.
"Die Exzellenzinitiative hat zu einer ungeheuren Aufbruchstimmung geführt, die wir so nie erwartet hätten. Die Hochschulen haben viele innovative und zukunftsträchtige Ideen und Projekte entwickelt, die die deutsche Wissenschaft international weit nach vorne bringen werden, von denen aber auch das ganze Land, seine Wirtschaft und Gesellschaft profitieren. Diese Ideenvielfalt und diese Dynamik wollen wir mit unserem Internet-Videoportal auf innovative Weise sichtbar machen", erklärte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner zum Start des neuen Multimedia-Angebots. In den geförderten Einrichtungen, so Kleiner, gebe es schon jetzt viel zu sehen - "spannende Experimente, moderne Forschungsgebäude und -geräte und vor allem viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit Begeisterung an die Realisierung ihrer Ideen gehen. All dies können die Nutzerinnen und Nutzer des Portals nun besonders anschaulich mitverfolgen."
Visuelles und inhaltliches Herzstück des Portals sind Kurzfilme zu allen 85 Einrichtungen, die in den drei Bereichen der Exzellenzinitiative ausgewählt und bis 2012 mit insgesamt 1,9 Milliarden Euro gefördert werden. Jede der 39 Graduiertenschulen, jedes der 37 Exzellenzcluster und jedes der neun Zukunftskonzepte wird in einem vier- bis fünfminütigen Film porträtiert. Die Filme wurden im Auftrag der DFG von der Filmemacherin Lydia Goll produziert, die sich in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Wissenschaftsfilmen einen Namen gemacht hat und an der Hochschule Darmstadt als Professorin für Film- und Fernsehproduktion tätig gewesen ist.

 

Zum Projektstart sind zunächst 18 Filme auf dem Portal zu sehen, die Porträts von 17 Einrichtungen sowie ein Hintergrundfilm zur Exzellenzinitiative. In den kommenden Monaten wird jeden Montag ein Film zu einer weiteren Einrichtung in das Portal eingestellt.

 

Ergänzt werden die Filme durch aktuelle Dokumente der Exzellenzeinrichtungen: Informationen über erste Ergebnisse der Forschungsarbeiten, Hinweise auf Veröffentlichungen, Ankündigungen von Veranstaltungen oder etwa die Ausschreibungen offener Stellen machen die Arbeit der Spitzenforschungseinrichtungen in all ihren Facetten sichtbar. Die Einrichtungen selbst sind mit dem Portal verlinkt und von dort direkt mit ihrem eigenen Informationsangebot erreichbar.

 

Abgerundet wird das Portal durch ausführliche Informationen zu den Hintergründen und Zielen der Exzellenzinitiative, die vom Bund und den Ländern zur Förderung der Spitzenforschung an deutschen Hochschulen und zur Stärkung des Wissenschaftsstandorts Deutschland eingerichtet und von der DFG und vom Wissenschaftsrat durchgeführt wurde.

 

Von Beginn an ist das Portal zweisprachig in deutscher und englischer Sprache eingerichtet. "Die Exzellenzinitiative hat auch international für viel Aufsehen gesorgt und das Bild Deutschlands als eines ideenreichen, zukunftsgewandten Landes verbessert", betont DFG-Präsident Kleiner. "Wir wollen deshalb mit dem Portal auch möglichst viele Menschen im Ausland für die Exzellenzeinrichtungen und für Wissenschaft und Forschung in Deutschland interessieren."

 

Die Einrichtungen, Ideen und Projekte der Spitzenforschung in Deutschland einer breiten Öffentlichkeit vor Augen zu führen, ist aus Sicht der DFG nicht zuletzt auch im Hinblick auf die geplante Fortsetzung der Exzellenzinitiative nach dem Ende der bisherigen Förderperiode wichtig. Matthias Kleiner: "Die Regierungschefs des Bundes und der Länder haben bereits im Grundsatz beschlossen, dass die Exzellenzinitiative über das Jahr 2012 hinaus fortgesetzt wird. Wie dies konkret aussehen soll, müssen Politik und Wissenschaft schon bald, möglichst bereits in den kommenden Monaten, vereinbaren. Das Internet-Videoportal der DFG zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in der Exzellenzinitiative und ihren Einrichtungen steckt."

 

www.exzellenz-initiative.de
www.excellence-initiative.com